Mein beruflicher Werdegang hat sich in Bezug auf meine persönliche Entwicklung gebildet und entspricht meiner Leidenschaft fürs Unterrichten und für die Pädagogik, meiner Liebe zur Musik, aber auch gleichzeitig einem immer grösseren Bedürfnis nach Klarheit in der Verständigung.

Ich habe mein Klavier- und Harmoniestudium am Genfer Konservatorium abgeschlossen und Kammermusikkonzerte sowie Begleitung von Liederabende gegeben. Gleichzeitig habe ich eine Ausbildung in Musikpädagogik gemacht: die Rhythmik von Jacques-Dalcroze. Diese Methode weckte in mir das Vergnügen, mich in der Klavierimprovisation frei auszudrücken und durch das Ausbilden von Rhythmiklehrern in Biel – in der Deutschschweiz – pädagogische Erfahrung zu sammeln.

Dann begegnete ich François Louche; er ist Musiker, Forscher und ehemaliger Assistent von Doktor Tomatis, dem Urheber der „Osteophonie“, aus der später die „Pädagogik des Hörens“ wurde. Diese Arbeit entsprach zunächst einem persönlichen Bedürfnis nach Selbsterkenntnis mit einem ganzheitlichen Ansatz. So habe ich Antworten auf zahlreiche Fragen gefunden, die das Unterrichten und die pädagogische Beziehung in mir aufwarfen. Die vierjährige Berufsausbildung hat mich dazu gebracht, den Zusammenhang zwischen Person, Körper, Ausdruck, Stimme und Musik zu begreifen, und hat es mir ermöglicht, eine angemessenere und befriedigendere Begleitung anzubieten.

Ich lebe in Montréal und unterrichte seit 1990 in Nordamerika und Europa Pädagogen, Bühnenkünstler, Ärzte, Therapeuten und andere Leute, die gerne im Beruf oder im Privatleben eine Qualität der Präsenz und des Hörens entwickeln möchten.

Diese Arbeit speist und vertieft weiterhin meine Forschung, dank all der Anwendungsbereiche, die sie umfasst, und dank der grenzenlosen Aufgeschlossenheit unserer Hörfähigkeit.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Körperpsychotherapeuten François Dufour und seinem haptonomischen Ansatz haben sich mir neue Horizonte erschlossen, was das Verstehen menschlichen Verhaltens und die Gefühlsbeziehung betrifft. Seit 1997 leiten wir zusammen Gruppenkurse in der Schweiz, in Frankreich und im Quebec.

Arbeit in Institutionen:

  • Bereich des Genfer Staatlichen Schulwesens
    (Ausbildung von Lehrkräften)
  • Nationale Theaterschule
    (Montréal, Kanada)
  • Universität von Sherbrooke
    (Kanada)
  • Cégep Saint-Laurent, Musikcollege
    (Montréal, Kanada)
  • Verband der Rhythmiklehrer
    (Remscheid, Deutschland)
  • Longy Musikschule
    (Cambridge, USA)
  • Institut Jacques-Dalcroze
    (Genf, Schweiz)
  • Chöre « d’Outremont » und « Katimavik »
    (Montréal, Kanada)

Einen anderen Teil meines Berufslebens widme ich der Komposition und der Kreation: Musik für Dokumentarfilme, Stimmkreation (CD „résonance“). Ein Schallplattenprojekt für Kinder ist in Arbeit.